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Collage © AnniKa von Trier

#DIPTAM #DADA #DIGITALIS oder

«Ich will mein Löwenmäulchen nicht halten!»

ANNIKA VON TRIER collagiert sich selbst und ihre Lieder mit poetischen Texten zwischen Anarchie und Anna Blume. Im Zeitgeist des Patchwork zaubert sie mit lindgrünem Akkordeon und Luxusjuxen am Theremin eine verblümte Hommage an die Dadaistin und Mutter Courage der Collage HANNAH HÖCH. Mit Briefen und Notizkalendertexten Hannah Höchs zeichnet sie ein Lebensporträt der Künstlerin und ihres Werkes, begleitet von einem 60er-Jahre Fernseher.

Eine Kameliendame geht durchs Nabelöhr!

Text «Hannahs Garten oder die dadaistin verwandelt alles in blumen» © AnniKa von Trier

Text «Du Da, Dada!» © AnniKa von Trier

Lied «Dada ist mein Steckenpferd» Text & Musik © AnniKa von Trier

Text «Kunst ist wischtisch!» Text © AnniKa von Trier

AUSVERKAUFTE BERLIN-PREMIERE!

Freitag, 24. März 2017

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Camaro Stiftung – Foto © Felix Broede

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Premieren Fotos © Lucas Heinz

DIE CAMARO STIFTUNG zeigte mit der Ausstellung Fortsetzung folgt! des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. das Selbstporträt Hannah Höchs von 1937. Alexander Camaro und Hannah Höch begegneten sich im Umfeld des Künstlerkabaretts Die Badewanne (1949), dessen Mitbegründer Camaro war.

CAMARO STIFTUNG, Potsdamerstrasse 98 A in Berlin, www.camaro-stiftung.de

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Voraufführungen AnniKa von Trier – Hommage an Hannah Höch 2016:

Kunstmuseum Mülheim – Hannah Höch «Revolutionärin der Kunst »

Dynamikum Center Pirmasens – «Lange Hugo-Ball-Nacht»

Garten von Hannah Höch – weitere Aufführungen ab 9.Juli 2017!

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Fotos © Lucas Heinz, Rudi Szameit, Georg Wagner – oben mit Johannes Bauersachs

www.hannah-hoech-haus-ev.de

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Zirkelvortrag AnniKa von Trier

Hochschule Trier/ Studiengang Kommunikationsdesign

04. April 2017 um 18 Uhr

http://www.hochschule-trier.de/news/7421-16134-456-ceb8f925a15429ea1020d6740f17ae87

«Hannah Höch – Künstler bleiben in Zeiten politischer Umbrüche»
Die Künstlerin Hannah Höch wurde 1918 als Dadaistin bekannt. Sie hat ein durchgängiges Lebenswerk geschaffen über 60 Jahre hinweg.
Ihre starke Willenskraft und ihr Durchhaltevermögen  zeugen von einer großen künstlerischen Persönlichkeit. Die politisch bewussten und reflektierten Gedanken, die sich Hannah Höch während und nach ihrer Inneren Emigration in Notizkalendern machte sind ein Spiegel der deutschen Geschichte zwischen erstem und zweitem Weltkrieg, Nachkriegszeit und Wiederaufbau.
Die Rezeption Moderner Kunst im Wandel der Zeit ist ein Abbild des Bewusstseinszustands einer Gesellschaft und wirft die Frage auf: Wie bleibt man Künstler in Zeiten politischer Umbrüche?

Die Performancekünstlerin AnniKa von Trier zeichnet mit Briefen und Notizkalendertexten Hannah Höchs ein Lebensporträt der Künstlerin und ihres Werkes, begleitet von ausgewählten Bildern. Im Zeitgeist des Patchwork zaubert sie mit lindgrünem Akkordeon und Theremin eine verblümte Hommage an die Dadaistin und Mutter Courage der Collage Hannah Höch.
Hochschule Trier – Studiengang Kommunikationsdesign

Prof. Anna Bulanda-Pantalacci
Paulusplatz
54290 Trier

PRESSE ZUR VORAUFFÜHRUNG DER HOMMAGE 2016:

«Die Sängerin AnniKa von Trier nahm mit ihrer sensationellen Stimme selbst begleitet durch Akkordeon das Publikum sofort in ihren Bann und entführte in ihre wortakrobatisch aufgebauten Texte. Von Trier ließ darin den Sonnenhut scheinen, Maiglöckchen läuten und die Fuchsien sich gute Nacht sagen. Die autodidaktische Sängerin sorgte aber auch für die einzigen melancholischen Momente des Abends, als sie die Vision einer Landung von Außerirdischen lebendig werden ließ. Hierbei nutzte sie das exotische Instrument Theremin, das 1920, also passend zur Dadazeit, entwickelt wurde und allein durch Handbewegungen über zwei Antennen für sphärische Klänge sorgt. Das Publikum war begeistert.»

DIE RHEINPFALZ zur „Langen-Hugo-Ballnacht“, Klaus Kadel-Magin 11. Juli 2016

«Annika von Trier stellte Texte und Briefe der Dada-Künstlerin Hannah Höch in den Mittelpunkt ihres Auftritts mit Akkordeon und einer gesprochenen Performance mit Theremin-Unterstützung, ein berührungslos gesteuertes Musikinstrument. Schön, dass Annika von Trier eine der wenigen erfolgreichen „Dada-Frauen“ in den Mittelpunkt ihres Programms stellte. Zumal die Dada-Fürsten damals, Tristan Zara vorweg, doch die Tendenz hatten, Frauen im Dadaismus klein zu halten – auch wenn das Cabaret Voltaire ohne Emmy Hennigs und Sophie Taeuber-Arp gar nicht entstanden wäre.»

PIRMASENSER ZEITUNG zur „Langen-Hugo-Ballnacht“, 11. Juli 2016

«AnniKa von Trier (…) ist das singende Berlin-Gedicht. (…) Seit sie überhaupt Bücher liest, liest sie über Frauen, speziell über Künstlerinnen. Und seit sie selbst ihre „Lyrics“ schreibt, sind es wieder einmal Dichterinnen und Malerinnen, um die es geht. Hannah Höch (1889-1978), die Berliner Dadaistin zum Beispiel. Sie bewundert sie. Außerdem teilt sie mit ihr eine Leidenschaft für das Gärtnern und für sprechende Pflanzennamen in den Beeten und Rabatten – Katzenpfötchen, Trollblume, Tränendes Herz und Dreimasterblume. Sie widmet ihr einen Monolog, der dadaistisch-grotesk mit den Namen spielt.»

«Berlin, deine Dichter» in BERLINER ILLUSTRIRTE

Berliner Morgenpost, Jörg Niendorf, 3. Juli 2016

«Das singende Chamäleon. Die frühen Neunzigerjahre. (…) Eine der schillerndesten Figuren ist Annika Krump.(…) Seitdem hat sich die virtuose Akkordeonistin mehrfach neu erfunden, ihre Liebe zur Rand- und Nischenliteratur in unterschiedliche Konzepte und Kunstfiguren verpackt. Verspielt, experimentell und immer ein bisschen anarchisch (…) „Ich habe alles gemacht und mich um Handschrift und Merkmal nie gekümmert.“ Dieses Zitat der historischen DADA-Dame Hannah Höch passt perfekt auch zur chamäleoniden AnniKa. Die ihr aktuelles Programm „Gerade jetzt!“ im Reinickendorfer Hanna-Höch-Haus präsentiert…Und da sich Frau Krump im Laufe der Zeit selbst zur bemerkenswerten Songtexterin entwickelte, bringt sie zum zum 100-jährigen Jubiläum der DADA-Gründung ein exklusives Lied für „die Mutter Courage der Collage“ zu Gehör.»

TAGESSPIEGEL Ticket, Norbert Tefelski 30. Juni 2016

Geburtstagsständchen für Hannah Höchs zum 127. Geburtstag auf dem Friedhof Heiligensee

AnniKa von Trier & Kalle Mews 01.11.2016