Termin-Informationen:

  • Do
    09
    Nov
    2017

    GEHEIMCLUB mit Tina Bara

    20 UhrUntergrundmuseum U144 Berlin

    GEHEIMCLUB im Untergrundmuseum JETZT ODER NIE!

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    Eintagskünstlerin Tina Bara

    (Foto- und Videokünstlerin, Berlin/ Leipzig)

    Tina_Bara_Foto©Martin_Claus_1975web

    Tina Bara Foto © Martin Claus 1985

    AnniKa von Trier: Aktuelle Lieder, Gespräch & Film mit Tina Bara

    Lange Weile, Foto-Film, 2016, HDV, Ton, 60 min.

     

    Donnerstag, 09. November 20 Uhr

    UNTERGRUNDMUSEUM U 144

    Linienstr. 144, Berlin-Mitte

    S- und U-Bahn Oranienburger Strasse

    http://www.untergundmuseum.de

    http://annika-von-trier.com/geheimclub/

    Begrenzte Platzzahl!

    Reservierung erforderlich unter karten(at)annika-von-trier.com

    TINA BARA studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin und Fotografie im Fernstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie übersiedelte im Juli 1989 nach Berlin/ West.

    Zahlreiche Ausstellungen, Kuratorische Projekte, Film- und Projektförderungen.

    Seit 1993 ist sie Professorin für Künstlerische Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig. https://de.wikipedia.org/wiki/Tina_Bara

    Lange Weile, Foto-Film, 2016, HDV, Ton, 60 min.

    Der Fotofilm Lange Weile ist eine Montage, bestehend aus 400 s/w Fotografien, die Tina Bara zwischen 1983 und 1989 in Ost-Berlin, der DDR und auf Reisen aufgenommen hat.

    Der Zeitraum umfasst die Anfänge ihrer fotografischen Arbeit, als sie noch als Geschichtsstudentin nach einem Ausweg aus der ideologischen Zwangslage suchte bis zu ihrer Ausreise aus der DDR. Parallel zu der Bild-Spur, die aus ersten schnappschussartigen Aufnahmen mit Freunden, aus dokumentarischen Fotografien einer illegalen Reise ins Baltikum und verbotenen Fotos aus dem VEB Buna, Fotos von aufmüpfigen Jugendlichen, intimen Körper- und Porträtbildern, sowie einer fotografischen Liebensgeschichte zusammen gesetzt ist, kommentiert sie autobiografisch und fragmentarisch den Zusammenhang aus dem heraus die Fotografien entstanden sind und erzählt aus der heutigen Perspektive – 30 Jahre später – vom Beginn ihrer künstlerischen Entwicklung und der Rolle der Fotografie in diesem Prozess.

    Zusammen mit den Erinnerungen entwirft das Material einen intimen Kosmos und es entsteht eine Atmosphäre und Stimmung einer vergangenen Welt.

    Zu dem Film ist ein Foto-Buch mit Bild-Texten in der Edition Fotohof erschienen.

    Der Film Lange Weile wurde bereits 2016 in der Ausstellung «Das Ende vom Lied» im Kunstraum Bethanien in Berlin gezeigt.

    «Tina Baras Film „Lange Weile“ (2016) mit Fotos aus ihrer Adoleszenz zwischen Leipzig und Ostsee zählt zu den stärksten Arbeiten der Schau: Das Private war politisch, dort, wo Knast schon für eine falsche Liebe drohte.» Zitty, 30.08.2016

    Annett Gröschner über Lange Weile

    https://www.piqd.de/literatenfunk/mit-fotos-erzahlen-tina-baras-lange-weile