Termin-Informationen:

  • Fr
    09
    Nov
    2018

    GEHEIMCLUB

    20 UhrUntergrundmuseum Berlin

    Eintagskünstler: STEPHAN KRAWCZYK - Liedermacher, Schriftsteller

    Foto © Nadja Klier

    GEHEIMCLUB im Untergrundmuseum U 144

    Linienstr. 144, Berlin-Mitte

    S- und U-Bahn Oranienburger Strasse

    Begrenzte Platzzahl - mit Reservierung!

    Tagesmitgliedschaft im Privatclub unter geheimclub(at)annika-von-trier.com
    http://www.untergrundmuseum.de

    STEPHAN KRAWCZYK - Liedermacher, Barde, Chansonnier

    ist nicht nur ein meisterhafter Kompositeur, der auf kraftvolle wie zarteste Verse anderer kraftvolle und zarte Melodien schreibt – er ist selber ein Dichter, der sich der Welt, die er besingt und beschreibt, nicht nur radikal ausliefert, er reflektiert sie auch radikal: im ästhetischen Spiel wie dramatischen Kommentar, in der Melancholie des Wissenden wie in der Sehnsucht des Naiven.

    Biographisches Krawczyk wird Silvester 1955 in Weida/ Thüringen geboren. Nach Abitur und dem Studium der Konzertgitarre an der Franz-Liszt-Hochschule in Weimar ist er seit 1980 freiberuflicher Sänger. 1981 gewinnt er den Nationalen Chansonwettbewerb der DDR, zieht 1984 nach Berlin, Hauptstadt. Im selben Jahr beginnt er zu schreiben, im Jahr darauf wird ein Berufsverbot über ihn verhängt. Er tritt gemeinsam mit Freya Klier in Kirchen auf, wird zur Symbolfigur der DDR-Bürgerbewegung. Am 17.1.1988 verhaftet der Stasi den oppositionellen Künstler und schiebt ihn 16 Tage später in den Westen ab.Im selben Jahr, nun in Westberlin, gründet Krawczyk die Bürgerinitiative „FCKW Stop! Jeder Tag zählt“. Konzerttourneen führen ihn durch den deutschsprachigen westeuropäischen Raum, nach Nordamerika, Frankreich, Spanien, Italien. Er schreibt das Buch „SCHÖNE WUNDE WELT“, das im Jahr der Wiedervereinigung veröffentlicht wird.
    1991 entsteht die Erzählung „Mein Vater“, für die Krawczyk 1992 die Bettina-von-Arnim-Literaturpreis erhält. Im selben Jahr fährt er in das Bürgerkriegsland Somalia.
    Neben fortwährender Konzerttätigkeit schreibt er an seinem ersten Roman „Das irdische Kind.“ Das Buch erscheint 1996.
    Seitdem diverse Veröffentlichungen auf musikalischem und literarischem Gebiet - CDs, Romane, Erzählungen, Opernlibretti, Theaterstücke, Satiren ("Das Wendedankfest") und natürlich Gedichte und Lieder. 2017 sind seine Liedtexte erschienen "Der Sommer hatte hohe Zeit", 2018 die aktuelle CD Wenn die Wasser Balken hätten - als «Audiographie».
    Reisen, Tourneen: "Ich liebe die DDR - grenzenlos". Krawczyk lebt mit seinem Sohn Marvin (2004) in Berlin.

    Presse:
    „Zwei Dinge sind klar nach den ersten Liedern: Krawczyk ist ein begnadeter Gitarrist. Mit der deutschen Sprache kann er so gut wie Lindenberg oder Brecht. (...)
    Krawczyk ist keiner von den Ewigen, die auch 28 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer die Dissidentenkeule ins Vergangene schleudern. Vielmehr ist er ein im Heute lebender singender Philosoph,humorvoller Denker, fulminanter Wortakrobat, schreibender Träumer und stets ein virtuoser Musiker.“ (OTZ)

    CD Kritik: http://hinter-den-schlagzeilen.de/alexanders-cd-tipp-der-woche-stephan-krawczyk-wenn-die-wasser-balken-haetten

    https://www.stephan-krawczyk.de