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PRESSE zu GERADE JETZT!

B E R L I N   P R E S S E

«DIALOG MIT DEM AKKORDEON. Sängerin AnniKa von Trier sieht sich in der Rolle des Hofnarren: Mit schrägem Blickwinkel auf die Gesellschaft schreibt sie amüsante Lieder. Die Texte auf ihrem neuen Album „GERADE JETZT! – Urbane Lieder“ verhandeln die Stadt der Gegenwart und ihre Bewohner, zwischen der geheimnisvollen Genugtuung beim „Window shopping“ und dem 24/7-Erreichbarkeits-Wahnsinn einer Digitalen Bohème. (…) Was sie in ihrem Gesang nicht ausdrücken könne, sagt sie, mache sie mit dem Akkordeon. So entsteht ein Dialog, ein Hin und Her zweier atmender Stimmen, der ihren Liedern eine besondere Qualität verleiht.»

Ganzes Porträt:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kleinkunst-an-der-volksbuehne-gesellschaftskritik-mit-dem-akkordeon/19861552.html

Der Tagesspiegel, Frederic Jage-Bowler, 29. Mai 2017

«AnniKa von Trier ist das singende Berlin-Gedicht.»

«Berlin, deine Dichter» in BERLINER ILLUSTRI(E)RTE

Berliner Morgenpost, Jörg Niendorf, 3. Juli 2016

«Das singende Chamäleon. Die frühen Neunzigerjahre. (…) Eine der schillerndesten Figuren…Seitdem hat sich die virtuose Akkordeonistin mehrfach neu erfunden, ihre Liebe zur Rand- und Nischenliteratur in unterschiedliche Konzepte und Kunstfiguren verpackt. Verspielt, experimentell und immer ein bisschen anarchisch.»

TAGESSPIEGEL Ticket, Norbert Tefelski 30. Juni 2016

«Viele vermeintliche urberliner Künstler stammen nicht aus Berlin. Claire Waldoff war Gelsenkirchnerin, Hilde Knef in Ulm geboren, Brigitte Mira kam aus Hamburg, Wolfgang Neuss aus Breslau, Horst Evers aus Evershorst. Annika Krump aka von Trier immerhin, die hier mit Berliner Schnodderschnauze so rotzig und dabei sentimental ist wie der Prototyp des Urberliners, führt ihre Herkunft ehrlich im Künstlernamen. Aus Trier stammt auch Karl Marx, und der große Sohn ihrer Herkunftsstadt hat ja auch in Berlin seine Spuren hinterlassen. Passenderweise führt die Sängerin ihr neues Programm „Gerade jetzt!“ an der Karl-Marx-Allee am Strausberger Platz auf, stellt seine Büste neben sich auf die Bühne und ein Lied auf ihn gibt`s auch. Nur ruft sie nicht wirklich zum Klassenkampf auf, eher dialektisch statt ideologisch beschreibt sie urbane und heutige Phänomene von Patchworkfamilien bis zur Digitalen Bohème. Poetisch verschmitzt und performativ wird es im zweiten Teil, wenn sie die Panoramabar zum Garten erklärt und das Publikum in Pflanzen und Schmetterlinge verwandelt, ganz im Sinne von Joseph Beuys „Anleitung zum guten Leben“, die sie zitiert: „Pflanze unmögliche Gärten…spiele mit allem.“ Und so ist „Gerade jetzt!“ fantastisch und anarchisch wie ein Kind, hemmungslos poetisch, irritierend und grotesk. Und es sind doch Chansons vom Leben da draußen.»

ZITTY,  Friedhelm Teicke 11. 02. 2016

D E U T S C H L A N D    P R E S S E

«Ihr Auftritt verrät Bühnenerfahrung, ihre zeitkritischen Texte, virtuos auf dem Akkordeon begleitet, machen Lust auf mehr. Ihr Salzlied: eine literarisch kabarettistische Hymne, vom Publikum begeistert bejubelt.»

OPUS Kulturmagazin – Heft Nr. 61, Kurt Bohr Mai/ Juni 2017

«AnniKa von Trier versprüht vom ersten Augenblick an einen eigenartigen Zauber im Unterhaus. Nach wenigen Minuten scheint ausgemacht: Sie darf ruhig etwas anders, etwas seltsam sein. (…) In ihrer Rolle rückt Von Trier ein Stück aus der Welt heraus. Ihre Lieder und Texte folgen keiner Mode, keiner Strömung. Sie kann poetisch und melancholisch sein, witzig und tiefsinnig. Ihre klare Stimme klingt mal leise, mal einen Hauch rauchig und dann wieder mächtig nach Diva. (…) Doch (…) berührt sie jeden einzelnen. (…) Diese Künstlerin ist in der Tat zum Knutschen.»

ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ, Gerd Blase 24. November 2016

«Silberner Faltenrock, lindgrünes Akkordeon. „Sei Berlin, sei kreativ!“ singt AnniKa von Trier. Ein Ratschlag den sie selbst seit 25 Jahren beherzigt…“Gerade jetzt“ heißt das Programm. Das gleichnamige Lied ist ein Plädoyer für den Moment, den Augenblick, den es wahrzunehmen gilt. (…) (So) entfalten die wunderbaren Kleinkunst-Pillen der AnniKa von Trier ihre wohltuende Wirkung.»

TRIERISCHER VOLKSFREUND, Daniel John 21. November 2016

Ihre «Lieder wirkten, als seien sie für diesen stimmungsvoll nach dadaistischen Prinzipien angelegten Garten geschrieben worden. In pointiert montierten Momentaufnahmen beschrieb von Trier die Gegenwart der digitalen Bohème und blickte lächelnd auf eine Zeit, in der man noch miteinander sprach ohne sich von ständigem Handyklingeln unterbrechen zu lassen. (…) Augenzwinkernd sang sie von einer Zeit und ihren vergessenen Wörtern wie „Komplexanahmestelle.“ So nannte man in der DDR nicht etwa eine psychotherapeutische Praxis, sondern eine Zentrale, in der sowohl Haushaltsgeräte zur Reparatur, wie Kleidungsstücke zur Reinigung abgegeben werden konnten. Überzeugend plädierten die Lieder AnniKa von Triers dazu, sich weder seine Sprache noch sein Leben rauben zu lassen…»

FOLKER, Stephan Göritz September/ Oktober 2016

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«Rebellin des Herzens» Interview in DISPUT, Gespräch Gert Gampe 21. April 2016

„Eine vielschichtige Künstlerin. Unbedingt hörens- und sehenswert.“

AKKORDEON MAGAZIN, Tamara Kann Februar/ März 2016

«AnniKa von Trier besingt im Programm „Gerade jetzt!“ die Phänomene unserer Zeit („Jederzeit erreichbar“) und ihrer Wahlheimat Berlin („Berlin, es ist Zeit!“). Ihr Akkordeonspiel und der facettenreiche Gesang unterstreichen die politischen und Prosa-Texte der Sängerin.»

HNA, Ilona Polk 18.02.2016 (Komik Kolloquium Kassel)

„Die präzise Artikulation verweist auf ihre Arbeit am Theater, Sprache und Texte sind ihr als Autorin ebenfalls eine vertraute Spielwiese und ihre Musik ist eine Melange aus Chanson und Liedermacher, aber auch Varieté und Musikkabarett schwingen immer mit. Inhaltlich beschäftigte sich Annika von Trier in ihrem Liedprogramm mit Berlin und dem Wandel der Stadt, diverse Songs widmete sie der Zeit und dem Phänomen der Gegenwart. Mit „Der Moment“ vertonte sie ein Gedicht Rose Ausländers, „Nehmt euch die Zeit zu leben“ ist von einem Popart- Bild inspiriert und ihr Titel „Gerade jetzt“ die Collage eines Wimpernschlages zwischen Schönem, Banalem und Verstörendem.“

HNA, Markus Löschner