Hollywood-on-Air«DER MIETER»
Ein Live-Hörspiel von Regine Ahrem

nach dem Stummfilm von Alfred Hitchcock (GB, 1927)
Premiere am 21. Oktober im Konzerthaus Wien (Mozartsaal)
https://konzerthaus.at/konzert/eventid/56849
Ausverkauft, Restkarten an der Abendkasse
Weitere Vorstellung:
06. November ARD Hörspieltagung im ZKM in Karlsruhe

Sprecher: Gerd Wameling, Regina Lemnitz, Markus C. Meyer, Chris Pichler
Musik: Felix Raffel
Geräuschemacherin: AnniKa von Trier
Regie: Regine Ahrem

AnniKa von Trier als Geräuschemacherin beim Live-Hörspiel “Die Wendeltreppe” (Regie: Regine Ahrem) Konzerthaus Wien 2017 – Foto © Regie und AvT

Im Unterschied zum klassischen Foley artist, der für Film und Fernsehen im Studio arbeitet, interessiert AnniKa von Trier als Bühnenmensch nur das Live-Hörspiel auf der Bühne. Die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen, aber möglicherweise ist sie die erste weibliche Geräuschemacherin, die dieses Feld des Live-Hörspiels betritt.
Die Regisseurin Regine Ahrem, die das Format Hollywood on Air erfunden hat, sagte 2017 zu AnniKa von Trier: «Übrigens, Du bist meine Geräuschemacherin!»
Gesagt, getan. Neugierig, wie die Künstlerin ist, interessiert sie sich natürlich für Pferdeschnauben, Knochen brechen und Vogelstimmen! Bei der Erarbeitung dieses neuen Tätigkeitsfeldes stand ihr schon 2017 der grossartige Geräuschemacher Max Bauer (München) als Mentor zur Seite. Denn Geräuschemacher wird man nur mit einem Meister.
Was die Produktionen von Regine Ahrem und Hollywood on air von anderen Live-Hörspielen unterscheidet, ist, dass hier wirklich alle Geräusche handgemachthandmade – sind.
Laptop und elektronische vorproduzierte Sounds sind hier strengstens untersagt, um der Zauberei und Faszination des Geräuschemachens die ganze Aufmerksamkeit zu widmen…

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Premiere als GERÄUSCHEMACHERIN
Live-Hörspiel «Die Wendeltreppe» im Wiener Konzerthaus (Mozartsaal) 01.12.2017


Sprecher: Peter Matic, Robert Palfrader, Dörte Lyssewski, Chris Pichler
Musik: Andreas Fröschl (Celesta)
Geräusche und Theremin: AnniKa von Trier
Text & Regie: Regine Ahrem

Fotos © Regie

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WIKIPEDIA schreibt über den klassischen Geräuschemacher:

Der Geräuschemacher (engl. Foley artist, franz. Bruitage, auch Footstep-Artist oder Walker) betreibt die Kunst des Nachvertonens von Geräuschen in Film, Fernsehen bei Szenen, deren Originalton aus technischen oder künstlerischen Gründen nicht verwendet werden kann oder etwa bei Animationsfilmen neu erschaffen werden muss. Des Weiteren werden Geräusche des Originaltons vom Geräuschemacher verstärkt, um deren Bedeutung für die Filmhandlung hervorzuheben. Der englische Begriff Foley leitet sich vom Soundeditor Jack Foley der Universal Studios ab.

Zu den Hauptaufgaben des Geräuschemachers gehört die Aufnahme von Schritten. Neben weiteren Bewegungsgeräuschen gehören „Handlungsgeräusche“ zum Repertoire des Geräuschemachers, darunter „Flüssigkeiten eingießen“, „Geschirr spülen“ oder „Tasten drücken“. Diese Geräusche sind im Originalton meist nicht enthalten, um den Dialog nicht zu stören. Die Aufnahmen werden auf einer speziellen Audiospur gespeichert. Während dafür früher perforiertes 35-mm-Magnetband verwendet wurde, ist die Aufnahme mittlerweile über Festplatten und Digital Audio Tape gebräuchlich.

Der Produktionsschritt des Nachsynchronisieren von Geräuschen ist der Postproduktion zuzuordnen und lässt sich weiter unterteilen. Nachdem im O-Ton-Schnitt der Originalton auf seine technische wie künstlerische Verwertbarkeit geprüft wird und gegebenenfalls eine erste Synchronisation durchgeführt wird, werden in der Atmovertonung Umweltgeräusche wie Donner, Regen, Sturm, aber auch dramaturgische Atmosphären wie „Stille“, „Bedrückung“, „Ausgelassenheit“ eingefügt oder verdeutlicht. In der Effektvertonung entstehen beispielsweise die Geräusche für Verfolgungsjagden, Telefone, Wecker oder Eisenbahnfahrten.

Der Geräuschemacher arbeitet eng mit einem Tonmeister zusammen, der für die räumliche Einbettung der Aufnahme sorgt. Ein weiteres Betätigungsfeld für den Geräuschemacher ist das Hörspiel oder das Radio. Hier kommt es nicht auf die Synchronität an, sondern auf die Detailgenauigkeit einer Aufnahme.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geräuschemacher